Heute wird es emotional, denn ich möchte eine ganz besondere Geschichte mit euch teilen, die mein Herz in den letzten Wochen ordentlich auf Trab gehalten hat. Wer mir auf Social Media folgt, hat sie schon gesehen: die kleine Happy. Sie war mein jüngster Schützling als Pflegekatze, und heute möchte ich euch von ihrer Reise berichten – vom ersten schüchternen Pfotentapser in meiner Wohnung bis hin zu ihrem ganz persönlichen Happy End.
Warum ich mich entschied, Pflegekatzen aufzunehmen
Die Entscheidung, eine Pflegestelle für Katzen zu werden, trifft man nicht über Nacht. Fragen, die ich mir zuvor gestellt habe:
- habe ich genug Zeit?
- habe ich die finanziellen Mittel?
- habe ich genug Platz?
- könnte das für meine eigenen Katzen zum Problem werden?
- kann ich mich emotional wieder trennen?
Letztlich konnte ich diese Fragen für mich alle beantworten und habe mich dafür entschieden, das Abenteuer Pflegestelle zu wagen und Katzen die Chance auf einen guten Start ins Leben zu geben.
Die Entscheidung, Pflegekatzen bei mir aufzunehmen, basiert aber nicht nur auf der Beantwortung der oben genannten Fragen. Schon als Kind war ich ganz vernarrt in Katzen, bin mit ihnen groß geworden und haben sie als große emotionale Stütze in manch schwieriger Situation erlebt. Ein Haustier gibt auch immer ganz viel Liebe zurück.
Pflegekatzen sind somit für mich die Gelegenheit, Gutes tun mit dem zu verbinden, was mir am Herzen liegt: Tiere. Jeder, der die Zeit, die Gelegenheit und die finanziellen Mittel hat, kann sich mit seinem ganz eigenen Projekt dafür einsetzen, die Welt ein wenig besser zu machen – bei mir ist es der Tierschutz und eben ganz besonders die Katzen.
Wer meinen Blog aufmerksam verfolgt, weiß auch, dass Happy nicht die erste Pflegekatze ist, die ich mir bei aufgenommen habe. Vor ihr gab es bereits Carmela, Titos, Little Muffin, Thommy und Zizel und Tail.

Carmela war nur ein paar Tage hier. Mehr über sie kannst du in ihrem eigenen Beitrag lesen: Ein neues Abenteuer beginnt: Unsere Kurzzeit-Prinzessin auf der Pflegestelle

Titos ist schon seit Mai 2025 Gast auf meiner Pflegestelle. Er sucht nach wie vor ein Für-Immer-Zuhause. Vielleicht ja bei dir.

Die blinde Little Muffin kam, um zu bleiben. Sie kam im März 2025 und ich habe mein Herz an sie verloren. Durch ihr Handicap habe ich noch einmal einen ganz anderen Blick auf Dinge erhalten und erkannt, dass niemand perfekt sein muss, um geliebt zu werden.

Auch Thommy kam, um zu bleiben. Auf Kreta war er bereits vermittelt, hatte hier in Deutschland ein Für-Immer-Zuhause in Aussicht und dann hat es doch nicht geklappt. Da konnte ich nicht anders als ihn zu adoptieren.

Die Schwestern Tail (schwarz-weiß) und Zizel (rot) waren meine ersten beiden Pflegekatzen. Sie zogen Anfang Dezember 2024 bei mir ein und noch im gleichen Monat wieder aus. Sie haben ihr Für-Immer-Zuhause bei einer tollen Familie gefunden.
Der Start in ein neues Leben für Pflegekatzen
In der ersten Phase mit einer neuen Pflegekatze muss man als Pflegestelle vor allem eines mitbringen: Geduld. Es geht nicht darum, das Tier sofort zu bespaßen, sondern ihm Sicherheit zu vermitteln. Ich habe schon Stunden damit, einfach nur im selben Raum zu sitzen und leise zu erzählen, während ich meine Blogbeiträge tippte. Es war immer faszinierend zu beobachten, wie sich auch scheue Pflegekatzen Schritt für Schritt vortasteten. Erst nur eine Nasenspitze, die unter dem Schrank hervorschaut, dann die erste vorsichtige Erkundungstouren bei Nacht, und schließlich suchen sie aktiv meine Nähe. Wenn man miterlebt, wie ein verängstigtes Wesen langsam wieder Lebensfreude gewinnt und das erste Mal schnurrend auf dem Sofa liegt, weiß man genau, warum die Arbeit als Pflegestelle für Katzen so unglaublich wichtig und bereichernd ist. Man ist nicht nur ein vorübergehender Unterschlupf, sondern die Brücke in ein neues, besseres Leben.

Happy zusammen mit Titos kuschelnd auf der Couch.
Die kleine Happy war direkt zutraulich. Natürlich habe ich zunächst von den anderen Katzen separiert, damit sie in Ruhe ankommen konnte, aber innerhalb ganz kurzer Zeit war sie nicht nur räumlich sondern auch in der Gruppe angekommen und hat in Thommy und Titos sogar zwei echte Katzenkumpel gefunden.

Happy zusammen mit Thommy auf der Couch.
Der Abschied von Happy: Wenn Tränen zu Freudentränen werden
Das ist ein sehr guter Punkt. „Pflegekatze Happy End“ ist zwar emotional passend, aber als SEO-Keyword etwas zu spezifisch und wird vermutlich seltener gesucht. Ein stärkeres Keyword, das sowohl Information als auch Emotion verbindet und ein höheres Suchvolumen bietet, ist „Pflegestelle für Katzen“.
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Abenteuer Pflegestelle für Katzen: Meine Zeit mit der wunderbaren Happy
Hallo ihr Lieben! Schön, dass ihr wieder auf meinem Blog vorbeischaut. Heute möchte ich ein Thema ansprechen, das mir unglaublich am Herzen liegt und das in den letzten Wochen meinen gesamten Alltag bestimmt hat. Wie viele von euch wissen, schlägt mein Herz ganz besonders für den Tierschutz. Deshalb habe ich mich vor einiger Zeit dazu entschlossen, aktiv zu helfen und mich als Pflegestelle für Katzen zu engagieren. Heute möchte ich euch die Geschichte von Happy erzählen – einer Katze, die nicht nur mein Zuhause, sondern auch mein Herz im Sturm erobert hat. Es war eine Reise voller Emotionen, kleiner Rückschläge und dem ganz großen Glück, die am 23. November 2025 begann und am 10. Januar 2026 ihr wunderschönes Finale fand.
Warum ich mich entschied, Pflegestelle für Katzen zu werden
Die Entscheidung, eine Pflegestelle für Katzen zu werden, trifft man nicht über Nacht. Man fragt sich: Habe ich genug Zeit? Kann ich mich emotional wieder trennen? Aber als ich das Foto von Happy sah, waren alle Zweifel verflogen. Am 23.11.2025 zog die kleine Katzendame bei mir ein. Sie kam aus einer schwierigen Situation und war anfangs ein echtes Sorgenkind. Wer schon einmal ein Tier aus dem Tierschutz aufgenommen hat, weiß, dass die ersten Tage oft von Unsicherheit geprägt sind. Happy verbrachte die erste Zeit fast ausschließlich unter meinem Kleiderschrank.
In dieser Phase lernt man als Pflegestelle vor allem eines: Geduld. Es geht nicht darum, das Tier sofort zu bespaßen, sondern ihm Sicherheit zu vermitteln. Ich verbrachte Stunden damit, einfach nur im selben Raum zu sitzen und leise zu erzählen, während ich meine Blogbeiträge tippte. Es war faszinierend zu beobachten, wie sich Happy Schritt für Schritt vortastete. Erst war es nur eine Nasenspitze, die unter dem Schrank hervorschaute, dann die erste vorsichtige Erkundungstour bei Nacht, und schließlich, nach etwa zwei Wochen, suchte sie aktiv meine Nähe. Wenn man miterlebt, wie ein verängstigtes Wesen langsam wieder Lebensfreude gewinnt und das erste Mal schnurrend auf dem Sofa liegt, weiß man genau, warum die Arbeit als Pflegestelle für Katzen so unglaublich wichtig und bereichernd ist. Man ist nicht nur ein vorübergehender Unterschlupf, sondern die Brücke in ein neues, besseres Leben.
Der Abschied von Happy: Wenn Tränen zu Freudentränen werden
Die Wochen vergingen wie im Flug. Wir erlebten gemeinsam eine gemütliche Vorweihnachtszeit, und Happy entwickelte sich zu einer richtigen kleinen Persönlichkeit. Sie liebte es, verdeckte Leckerlies zu suchen und mit Thommy, Titos und Little Muffin zu spiele und zu toben. Doch so schön die gemeinsame Zeit auch war, es war klar, dass es nicht für immer sein würde. Der 10.01.2026 war schließlich der Tag, an dem Happy in ihr Für-Immer-Zuhause ziehen sollte. Das ist der Moment, vor dem viele zurückschrecken, wenn sie darüber nachdenken, eine Pflegestelle für Katzen zu werden. Man baut eine tiefe Bindung auf, und natürlich tut der Abschied im ersten Moment weh.
Schon beim ersten Kennenlernen der potenziellen Adoptanten Ende Dezember wusste ich sofort: Es passt perfekt. Zu sehen, wie die neuen Menschen sie mit liebevollen Augen ansahen, sie streichelten und viele wichtige Fragen stellten und wie Happy – neugierig und aufgeschlossen auf die beiden zuging, war der Lohn für die Mühe und macht am Ende den Abschied auch leichter. Das Ziel war erreicht. Happy hatte ihr Happy End gefunden. Der Auszug am 10. Januar war kein trauriger Abschied, sondern ein Erfolgserlebnis. Ich habe Happy ein Stück ihres Weges begleitet und ihr geholfen, die Katze zu werden, die sie heute ist: selbstbewusst, verschmust und bereit für ihre eigene Familie.

Als Pflegestelle ist man ein Wegbegleiter auf Zeit. Man gibt ein Stück seines Herzens ab, damit ein anderes Herz wieder heilen kann. Seit Happy ausgezogen ist, ist es zwar etwas ruhiger in meiner Wohnung geworden, aber das Gefühl, etwas wirklich Sinnvolles getan zu haben, bleibt. Und nur, wenn eine Pflegekatze auszieht, ist wieder Platz für eine neue mit einer neuen Geschichte und hoffentlich einem weiteren Happy End.
Habt ihr selbst schon einmal darüber nachgedacht, ein Tier zur Pflege aufzunehmen? Oder habt ihr vielleicht sogar selbst eine Katze, die über eine Pflegestelle zu euch gekommen ist? Ich finde es wahnsinnig spannend, eure Geschichten zu hören. Die Arbeit im Tierschutz lebt vom Austausch und von Menschen, die bereit sind, ihr Zuhause für eine begrenzte Zeit zu öffnen. Schreibt mir eure Gedanken und Erfahrungen unbedingt in die Kommentare – ich freue mich riesig darauf, von euch zu lesen!
Alles Liebe, eure HausTierHüterin

Ich heiße Katharina und wurde 1982 geboren. Von Freunden werde ich Kathi genannt. Nach dem Abitur studierte ich und arbeitete anschließend 15 Jahre lang im Online Marketing. Seit meiner Kindheit gehören Haustiere zu meinem Leben: Katzen, Hunde, Wellensittiche, Fische, ein Kaninchen – sie alle haben mich in meinem Leben begleitet oder tun es noch. Im Jahr 2025 habe ich mich getraut, meine Liebe zu Tieren zum Beruf zu machen und verdiene nun als HausTierHüterin mein Geld.


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