Das Jahr neigt sich dem Ende zu und in der Hektik des Gründeralltags vergisst man leicht, innezuhalten und zurückzublicken. Man jagt dem nächsten Meilenstein hinterher, kämpft mit Herausforderungen und sieht nur, was noch nicht erreicht ist. Doch genau in dieser Phase der Reflexion habe ich erkannt, wie wichtig es ist, Dankbarkeit im Gründeralltag bewusst zu praktizieren. Es ist nicht nur eine nette Geste, sondern ein fundamentaler Baustein für mentale Stärke und nachhaltigen Erfolg.
Dieses Jahr war für mich ein Jahr des tiefgreifenden Wandels. Es gab schlaflose Nächte, große Siege und schmerzhafte Lernkurven. Deshalb möchte ich heute meine sehr persönliche Liste teilen: Fünf Dinge, für die ich in diesem Jahr aus tiefstem Herzen dankbar bin. Vielleicht inspiriert sie auch dich, dein eigenes Gründertagebuch um ein Kapitel der Dankbarkeit zu erweitern.
Mein Weg und die Macht der unterstützenden Hände
In einem Gründerleben dreht sich viel um Strategie und Zahlen, aber ich habe gelernt: Es beginnt mit dem Mut und den Menschen, die diesen Weg erst möglich machen.
1. Der Mut zur Veränderung: Einen neuen Weg einschlagen
Ich bin dankbar, dass ich den Mut hatte, einen neuen Weg einzuschlagen. Wer selbst schon einmal eine tiefgreifende berufliche oder persönliche Wende vollzogen hat, weiß, wie schwer dieser erste Schritt ist. Die Angst vor dem Unbekannten, die Zweifel an der eigenen Entscheidung und der Druck, erfolgreich sein zu müssen, können lähmend sein. Ich habe gelernt, dass Mut nicht die Abwesenheit von Angst ist, sondern die Entscheidung, trotzdem zu handeln. Dieser Mut ist die Grundlage für alles, was danach kam, und ich bin unendlich dankbar, diese innere Stärke gefunden zu haben. Gerade für uns Gründer ist dieser Punkt essenziell, denn unser gesamtes Business basiert auf der Bereitschaft, täglich Risiken einzugehen und von Konventionen abzuweichen.
Die unschätzbare Kraft meiner Unterstützer
Ich bin dankbar für alle, die mich auf diesem Weg begleitet, unterstützt und an mich geglaubt haben. Ob es die Familie, die Freunde, die ersten Kunden oder die Mentoren waren – ihre Unterstützung war mein Sicherheitsnetz. Als Gründer ist man oft allein an der Spitze, aber man muss nicht isoliert sein. Der Glaube anderer an meine Vision, besonders in Momenten, in denen ich selbst gezweifelt habe, hat mich getragen. Diese Beziehungen sind das wahre Kapital im Gründeralltag, und ich möchte jedem Einzelnen von euch an dieser Stelle erneut aus meinem Gründertagebuch heraus danken. Ich kann es nicht oft genug sagen: Danke, danke, danke!
Lektionen für mentale Stärke und Klarheit
Die nächsten drei Punkte drehen sich weniger um äußere Erfolge, sondern um innere Lektionen. Sie sind entscheidend für ein ausgeglichenes und resilientes Unternehmertum.
3. Die Schönheit der kleinen Momente
Ich bin dankbar dafür, dass ich gelernt habe, die kleinen Momente des Glücks im Alltag bewusst wahrzunehme. Im Stress des Aufbaus neigt man dazu, nur auf das große Ziel hinzuarbeiten. Aber das Leben findet jetzt statt. Die Achtsamkeit, die ich in diesem Jahr entwickelt habe – sei es beim Genuss des morgendlichen Kaffees, einem unerwarteten Sonnenstrahl oder einem kurzen Lachen mit dem Team – hat meine Lebensqualität exponentiell gesteigert. Diese bewusste Wahrnehmung ist ein Anker und eine tägliche Quelle der Dankbarkeit im Gründeralltag, die Burnout verhindert.
4. Fehler als Wachstumschance begreifen
Ich bin dankbar dass ich die Stärke gefunden habe, aus Herausforderungen und Fehlern zu lernen, anstatt sie mich definieren zu lassen. Wer gründet, macht Fehler. Punkt. Ich habe dieses Jahr einige Fehlentscheidungen getroffen, die schmerzhaft waren. Aber anstatt mich in Selbstvorwürfen zu verlieren, habe ich die Perspektive gewechselt: Jede Herausforderung war eine Lektion, jeder Misserfolg ein teures, aber wertvolles Coaching. Diese Resilienz ist für den langfristigen Erfolg als Gründer unerlässlich. Diese Mentalität des Lernens statt des Scheiterns ist meine größte Errungenschaft dieses Jahres.
5. Klarheit bei den Prioritäten schaffen
Ich bin dankbar für die Klarheit, die ich gewonnen habe, um meine wahren Prioritäten zu erkennen und danach zu leben. Als Gründer will man alles gleichzeitig. Das führt schnell zu Überforderung und Ineffizienz. Dieses Jahr habe ich gelernt, „Nein“ zu sagen, Prozesse zu delegieren und den Fokus auf das zu legen, was wirklich zählt – beruflich und privat. Diese Klarheit hat meinen Gründeralltag radikal vereinfacht und mir erlaubt, meine Energie gezielter einzusetzen, was wiederum meine Dankbarkeit für meine gewonnene Zeit erhöht hat.
Fazit
Die Praxis der Dankbarkeit im Gründeralltag ist mehr als nur eine nette Übung; sie ist ein Werkzeug für persönliches Wachstum und die Grundlage für ein erfülltes Unternehmerleben. Wenn du gerade selbst mitten in einer herausfordernden Phase steckst, lade ich dich ein: Nimm dir eine Viertelstunde, um deine eigene Liste zu erstellen. Wofür bist du wirklich dankbar? Es wird dir helfen, das große Ganze zu sehen und mit neuer Energie in die nächste Etappe zu starten. Ich freue mich, wenn du in den Kommentaren einen Punkt deiner Liste mit mir teilst!

Ich heiße Katharina und wurde 1982 geboren. Von Freunden werde ich Kathi genannt. Nach dem Abitur studierte ich und arbeitete anschließend 15 Jahre lang im Online Marketing. Seit meiner Kindheit gehören Haustiere zu meinem Leben: Katzen, Hunde, Wellensittiche, Fische, ein Kaninchen – sie alle haben mich in meinem Leben begleitet oder tun es noch. Im Jahr 2025 habe ich mich getraut, meine Liebe zu Tieren zum Beruf zu machen und verdiene nun als HausTierHüterin mein Geld.


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